#54 - Schluss mit Selbstzweifeln! Wie werde ich meine Selbstzweifel los?

Shownotes

Selbstzweifel begleiten heutzutage viele Menschen. Manche haben sie seit ihrer Kindheit, andere entwickeln sie später durch äußere Einflüsse. Durch die sozialen Medien werden sie meist noch verstärkt. Doch es gibt Wege, bei sich selbst zu bleiben und sich den Selbstzweifeln nicht einfach hinzugeben. In dieser Folge geht es darum, wie man es schafft, die Selbstzweifel in Selbstbewusstsein zu transformieren.

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00:00:00: Willkommen meine lieben Leute zum Podcast Paula E. Mass, ein Podcast über den Weg zu unserem authentischsten Ich.

00:00:09: Hallo meine lieben Leute, willkommen zu einer neuen Folge in meinem Podcast Paula E. Mass.

00:00:18: Hier geht es jede Woche darum authentischer zu werden, eine bessere Version von uns selbst zu werden

00:00:25: und das eben auf eine realistische Art und Weise und nicht mit toxischer Positivität, aber dass wir eben von innen heraus einfach mehr strahlen können.

00:00:38: Und da habe ich mir für heute ein besonderes Thema wieder überlegt, was mich jahrelang begleitet hat und bis heute immer noch manchmal begleitet

00:00:49: und ich super wichtig finde und zwar geht es um Selbstzweifel und diese auch loszuwerden, weil wenn ich zurückblicke bin ich ganz ganz ganz viele meiner Selbstzweifel schon los geworden,

00:01:04: worauf ich auch sehr stolz bin, aber wenn ich zurückblicke, sehe ich auch eine Person, eine Version von mir selbst, die absolut unzufrieden ist

00:01:17: mit allem an sich, optisch, aber auch innerlich einfach total verloren eigentlich und wie man daraus kommt, das hat einem keiner so wirklich gezeigt

00:01:31: und vor allem in der Schulzeit bei mir sehe ich ganz ganz viele Selbstzweifel, ganz viele Unsicherheiten

00:01:38: und ich glaube es geht vielen heutzutage leider so, natürlich auch durch die sozialen Medien.

00:01:46: Ja und man will irgendwann einfach ein Bild entsprechen, was überhaupt nicht mehr der Realität entspricht und auch nicht einem selbst

00:01:57: und wie wir es schaffen mehr, wir zu sein wirklich von innen heraus und eben diese Selbstzweifel loszuwerden, das möchte ich heute thematisieren

00:02:09: und da starte ich direkt auch mit dem ersten Punkt, der eine super wichtige Erkenntnis für mich war am Anfang auf diesem Weg der Persönlichkeitsentwicklung

00:02:21: und den man sich erstmal vor Augen führen muss und den ich auch schon ein paar mal erwähnt habe, aber es geht darum, dass wir zu jedem Zeitpunkt gut genug sind

00:02:33: und das muss man erstmal verinnerlichen, ohne dass wir irgendwas beweisen müssen oder irgendwas erreichen müssen,

00:02:41: für das wir uns belohnen dürfen, sondern wir sind auch, wenn wir nichts tun und natürlich vom Herzen aus gute Intention haben.

00:02:50: Aber wir müssen nichts tun, wir sind auch, wenn wir nichts tun, gut genug, liebenswert, einfach all diese Dinge, die wir uns erzählen, nicht zu sein,

00:03:01: wenn wir Selbstzweifel haben und das ist einfach schon mal gut zu wissen, diesen Satz, ich muss nichts dafür tun, um geliebt zu werden,

00:03:10: um mich selbst zu lieben, um gut genug zu sein.

00:03:13: Und natürlich, das zu verinnerlichen, ist ja nochmal die andere Geschichte, das ist aber schon mal wichtig, das überhaupt zu wissen und zu hören,

00:03:20: weil wir auch in einer Gesellschaft leben und groß werden, wo wir eben das Gefühl haben, wir müssen erst etwas Gutes erreichen, bevor wir uns belohnen dürfen

00:03:32: und es uns dann auch ganz schwer fällt, einfach mal die Füße hochzulegen, zu entspannen,

00:03:38: weil wir denken, wir müssen erst nach dem Motto, erst die Arbeit, dann das Vergnügen etwas leisten.

00:03:45: Und wie wir das dann verinnerlichen oder auch die ganzen guten Sätze über uns, die auch eben stimmen, brauchen wir Wiederholungen.

00:03:56: Das kann man in Form von Affirmationen machen, Affirmationen sind einfach Sätze, die man auch über YouTube oder über verschiedene Apps abspielen kann,

00:04:05: die sich einfach immer wieder wiederholen, wie ich bin gut genug, ich liebe mich selbst, ich muss nichts dafür tun, um gut genug zu sein und so weiter.

00:04:16: Erstmal muss ich sagen, kam ich am Anfang bescheuert vor, mir so etwas anzuholen, ich dachte mir so, was soll das dann bringen.

00:04:22: Aber unser Unterbewusstsein lernt eben durch Wiederholungen.

00:04:27: Und auch wenn unser Bewusstsein sich denkt, das ist doch alles für die Katz, was soll das alles, glaubt mir, es bringt was.

00:04:35: Wenn man das zum Einschlafen hört, beim Aufwachen, zum Duschen, beim Kochen, muss nicht jeden Tag sein,

00:04:42: aber ich habe das eben eine Zeit lang wirklich sehr, sehr regelmäßig gemacht und es hat was verändert.

00:04:47: Ich bin dann wirklich wie in einem Film eines Morgens aufgewacht und habe gemerkt, wow, ich liebe mich selbst, das kann nicht sein.

00:04:56: Das habe ich jahrelang nicht getan, wie kann das sein?

00:04:59: Und diese sich wiederholenden Sätze sind dafür so wichtig und das hätte ich nicht gedacht.

00:05:06: Dann geht es auch natürlich darum, wie rede ich mit mir selbst, wie gehe ich mit mir selbst um.

00:05:12: Ganz oft in unseren Gedanken reden wir automatisch schlecht mit uns.

00:05:17: Wir sind sehr streng zu uns, wir verzeihen uns nicht schnell und das passiert mir natürlich bis heute auch immer wieder,

00:05:25: weil wir einfach so viele Gedanken am Tag denken und trotzdem sich bewusst zu werden, darüber wie rede ich gerade mit mir, wie gehe ich gerade mit mir um.

00:05:36: Muss das wirklich sein, dass ich so mit mir rede oder kann ich auch mit mir reden, als wäre ich der wichtigste Mensch für mich auf dieser Welt

00:05:44: oder meine beste Freundin oder eben wäre auch immer mir super wichtig, wie so gehe ich nicht mit mir selbst so um.

00:05:52: Und da darf man sich eben auch immer wieder zurückholen oder bewusst werden, okay, gerade rede ich vielleicht nicht so nett mit mir,

00:06:03: könnte ich ja wieder ändern, weil ich mag mich ja eigentlich.

00:06:07: Und bei mir war aber ganz wichtig, um mich selbst zu mögen, eben ehrlich zu sein, ehrlich zu mir selbst,

00:06:15: ehrlich zu dem, wer ich bin, auch wenn es der Gesellschaft vielleicht nicht immer entspricht

00:06:20: und eben gut zu sein, gute Dinge zu tun, aber ohne Erwartungen an den Gegenüber.

00:06:29: Weil auch ich war schon ganz, ganz oft in Situationen in meinem Leben, in denen Menschen mir Gutes getan haben, aber eben schon etwas dafür erwartet haben,

00:06:39: nicht immer ausgesprochen, aber man merkt es.

00:06:41: Und ich habe einmal einen Satz in einem Buch gelesen, vor Jahren, der ist mir einfach so im Kopf geblieben

00:06:48: und ich kann ihn gar nicht mehr so auf den Punkt bringen, aber es ging einfach darum, dass wir Menschen Gutes tun sollten,

00:06:55: ohne dann etwas Gutes dafür zu erwarten.

00:06:59: Weil das dann wiederum nicht unbedingt gut ist und das ist mir auch einfach wichtig, gute Dinge zu tun, gut zu denken, gut zu sein,

00:07:10: ohne dass die andere Person mir etwas dafür geben muss.

00:07:15: Dann, wenn ich weiß, ich bin aber gut, dann kann ich mir auch viel mehr Selbstliebe schenken und Selbstzweifel loswerden.

00:07:25: Und es ist automatisch so auf dem Weg der Arbeit zu einer besseren Version von uns, einer authentischeren Version von uns,

00:07:38: werden wir merken, dass wir Selbstzweifel loswerden, weil wir gehen ja in unser Inneres, das machen wir auf diesem Weg.

00:07:47: Und ich glaube, die Menschen, die hier zuhören, sind alle irgendwie auf dem Weg zu einer besseren Version von sich.

00:07:56: Wenn wir eben das versuchen, einfach diesen Willen auch haben und in unser Inneres gehen und reflektieren und unser Falt überdenken,

00:08:09: dann geht es automatisch damit einher, dass wir Selbstzweifel loswerden.

00:08:15: Und das habe ich eben gemerkt, weil ich diesen Weg ja jetzt drei Jahre gehe,

00:08:20: dass diese Selbstzweifel sich automatisch auflösen. Also ich gehe nicht hin und sage, okay, so jetzt werde ich meine Selbstzweifel los,

00:08:29: sondern es geht damit einher, dass ich eben auf diesem Weg bin und diesen Weg liebe und diesen Weg zu mir selbst immer weitergehen möchte

00:08:40: und mehr lernen möchte und offen dafür bin, mich zu verändern und nicht einfach zu sagen, ich bin halt wie ich bin.

00:08:48: Ich bin wie ich bin, gut genug, ich bin liebenswert, aber wenn ich reflektiere, dann merke ich und jede andere Mensch eigentlich auch,

00:09:02: dass wir Fehler machen und wir können Fehler beheben, wir können verhaltensweisen, verändern.

00:09:08: Wir müssen uns nicht hinsetzen und sagen, ich bin so wie ich bin.

00:09:12: Und es soll jetzt kein Widerspruch sein zu dem ersten Satz, den ich am Anfang der Folge gesagt habe, sondern es geht einfach darum, diesen Weg weiterzugehen, nicht aufzuhören.

00:09:23: Und mit nicht aufhören, meine ich auch nicht, die jeden Tag aufstehen und zu sagen, okay, was kann ich heute besser machen?

00:09:31: Los geht es, nein, ich brauche sehr viel Ruhe und eben Batterie aufladen, um an mir selbst zu arbeiten, weil diese Arbeit an uns selbst,

00:09:43: auch wenn sie automatisch passiert, manchmal oder eben bewusst ist, anstrengend.

00:09:49: Aber sie lohnt sich eben und auch ganz besonders in dieser Thematik selbst, zuhause loszuwerden und selbst Liebe aufzubauen.

00:09:59: Und ich wollte in der Schulzeit aber auch davor schon unternach alles an mir verändern optisch.

00:10:09: Also ich habe mich nicht selbst geliebt, ich wollte alles operieren.

00:10:15: Also ich hatte da überhaupt keine Hemmschwelle, ich werde nie vergessen,

00:10:19: dass es mir so präsente in meinem Kopf, wie ich mal über den Schulhof gelaufen bin.

00:10:23: Und mir dachte, ich mag nichts an mir, ich finde an jeder Stelle meines Körpers, meines Aussehens,

00:10:32: irgendwas, sei es Augenbrauen, sei es Ohrleppchen, irgendwas, was mir nicht gefällt.

00:10:38: Und wie soll ich das alles verändern, dass ich mir endlich mal selbst gefalle?

00:10:43: Ich habe dafür keine Lösung gesehen und ich wusste schon mal gar nicht, dass das bei uns im Innen anfängt.

00:10:49: Und bis heute nervt es mich auch ein bisschen, wenn ich das so sagen darf, dass man immer sagt,

00:10:55: ja du musst dann aber nach innen schauen, weil du weißt halt eben einfach nicht, wie.

00:11:00: Also was heißt denn, ich muss nach innen schauen, was soll ich denn machen?

00:11:05: Und natürlich gibt es dafür viele Menschen, die einem helfen wollen, aber wenn man eben jung ist

00:11:11: und das nur hört, man weiß nicht, wie man das tun soll.

00:11:15: Und auch dafür habe ich einfach diesen Podcast ins Leben gerufen für dieses wie.

00:11:20: Und das will ich hier thematisieren, das geht leider einfach nicht, auch wenn es sich Standard anhört von heute auf morgen.

00:11:27: Aber es gibt eben viele Tools und viele Dinge, die man verändern kann, damit man wirklich von innen heraus sich liebt.

00:11:36: Und dann war es wirklich wie ein Wunder in meinem Leben, dass ich gemerkt habe, wow, ich bin zufrieden mit mir.

00:11:44: Ich will die Dinge nicht mehr verändern, die ich vorher verändern wollte.

00:11:48: Ich habe einen Stopp quasi gefunden, weil sonst weiß ich nicht, wie ich heute aussehen würde, ganz ehrlich.

00:11:57: Also ich habe ein paar Operationen durchgeführt, wie zum Beispiel gehe ich auch auf mit um meine Nase,

00:12:05: gut meine Lippen, das ist keine OP, aber ich hatte eine Haartransplantation.

00:12:10: Ich hätte noch so viel mehr machen können, ich wollte mir Fett absaugen, alles, was man sich einfach vorstellen kann.

00:12:16: Und irgendwann habe ich gesagt, nein, ich bin zufrieden und nicht nur zufrieden, ich mag mich, ich sehe gut aus, wie ich bin.

00:12:25: Und das hat wirklich selten nur was mit der Optik zu tun.

00:12:30: Das ist eine innere Haltung, die ich mir gegenüber habe, wie ich zu mir selbst stehe, ob ich mich mag,

00:12:36: ob ich meinen Verhalten mag, ob ich allgemein zufrieden mit mir bin.

00:12:41: Und dann kann ich in den Spiegel gucken und sagen, wow, ich habe eine echt besondere Ausstrahlung von innen heraus.

00:12:49: Und das sehe ich auch in meiner Optik.

00:12:51: Und natürlich, ich habe auch eine sehr besondere Haltung, die ich mir auch als ein bisschen zufrieden habe.

00:12:58: kann man nicht wegreden, finde ich auch nicht so gesund

00:12:55: und auch nicht richtig, zu sagen,

00:12:57: ja, die Optik fällt dann direkt komplett weg.

00:13:01: Also, ich möchte jetzt gar nichts mehr verändern an mir

00:13:04: und ich bin jeden Tag einfach zufrieden.

00:13:07: Ich bin kritisch, wenn ich in den Spiegel gucke auch oft

00:13:10: und sehe, okay, da kannst du noch was machen,

00:13:12: um einfach für dich selbst besser auszusehen.

00:13:14: Aber mit was machen meine ich jetzt nicht Schönheits-OPs,

00:13:17: sondern einfach Pflege, sage ich mal, Pflege.

00:13:22: Mit sich selbst oder Augenbrauen zuufen,

00:13:26: sonst könnte ich auch meine Augenbrauen kreuz und quer lax wachsen lassen.

00:13:31: Wie ich möchte, kann ja auch jeder machen,

00:13:33: nur da will ich einfach sagen, natürlich ...

00:13:36: ist es für jeden selbst wichtig,

00:13:41: auf irgendeine Art und Weise auch gut auszusehen,

00:13:44: wenn man in den Spiegel guckt.

00:13:45: Und das kommt nicht einzig und allein mit dem Inneren,

00:13:50: aber eben eine riesigen Teil.

00:13:53: Ich hoffe, das macht Sinn, wenn ich das so hier ausspreche.

00:13:58: Und der größte Punkt für mich selbst,

00:14:02: den ich auch beim Plan dieser Podcastfolge,

00:14:06: ich plan ja nie groß, also, kurz bevor ich jetzt hier auf Aufnahme gedrückt hab,

00:14:09: ist diese Idee zu mir gekommen.

00:14:12: Ich empfange sie immer.

00:14:14: Und ...

00:14:15: dieser Punkt ist nicht mein erster Punkt gewesen,

00:14:18: der mir eingefallen ist, wenn es um Selbstzweifel ging,

00:14:21: aber es ist eigentlich der entscheidendste Punkt.

00:14:25: Und zwar, darauf komme ich auch immer wieder zurück,

00:14:28: unsere Intuition.

00:14:30: Und so ...

00:14:32: unsere Verbundenheit mit was auch immer,

00:14:37: woran auch immer man glauben möchte,

00:14:39: mit dem Universum, mit den Energien, mit uns selbst.

00:14:44: Aber ...

00:14:46: dieses Einschicken mit uns selbst

00:14:49: und auf uns hören, wie geht es mir gerade?

00:14:52: Was brauche ich gerade?

00:14:53: Was passiert gerade? Was kann ich reflektieren?

00:14:58: Und ...

00:15:00: dann wirklich darauf zu hören,

00:15:04: was sagt mir meine Intuition?

00:15:06: Und da kann ich auch nur immer wieder wiederholen,

00:15:09: die Intuition hat keine Begründung.

00:15:12: Also, wenn ihr eine leise Stimme in euch hört, die sagt,

00:15:16: "Mach es nicht."

00:15:17: Oder wenn ihr meint, da fühlt sich was ganz komisch in meinem Magen

00:15:21: oder wo auch sonst an.

00:15:22: Und ich weiß nicht, wieso,

00:15:24: dann könnt ihr davon ausgehen, dass es eure Intuition ist.

00:15:27: Und wenn man die nicht mehr ignoriert,

00:15:30: was ich jahre, jahre, jahrelang gemacht habe,

00:15:33: sondern wirklich darauf hört,

00:15:35: dann wird eure Intuition definitiv nicht zu euch kommen sagen,

00:15:40: also, das solltest du optisch noch an dir verändern.

00:15:42: Und das, das, das ist noch schlecht an dir,

00:15:45: sondern unsere Intuition möchte unser Bestes für uns.

00:15:50: Es möchte unser Bestes für uns.

00:15:52: Auch wenn wir es in dem Moment nicht sehen,

00:15:55: dass das Beste für uns ist,

00:15:57: ist es langfristig gesehen immer richtig.

00:16:01: Weil unsere Intuition gehört zu uns, zu unserem Sein.

00:16:05: Und unser Sein unterscheidet uns vielleicht auch von anderen Menschen.

00:16:09: Deswegen denkt man sich manchmal,

00:16:11: das kann doch nicht richtig sein, was unsere Intuition gerade sagt.

00:16:15: Die Gesellschaft sagt, das sind das,

00:16:17: oder meine Freunde oder meine Familie sagen,

00:16:19: das ist das, wieso soll ich das jetzt machen?

00:16:22: Das macht überhaupt keinen Sinn.

00:16:24: Aber langfristig wird es Sinn machen.

00:16:26: Und wenn wir anfangen, uns damit zu verbinden und darauf zu hören,

00:16:30: dann haben wir sehr, sehr gute Chancen,

00:16:33: selbst Zweifel aufzuheben, weil wir verbunden mit uns sind,

00:16:37: weil wir das Richtige für uns tun

00:16:39: und weil wir uns dann selbst nicht mehr anzweifeln müssen.

00:16:43: Also, kommen wir zurück zum Wort "zweifeln".

00:16:45: Ich habe früher ...

00:16:47: meine ganzen Entscheidungen und Taten in meinem Leben angezweifelt.

00:16:53: Und ...

00:16:54: ich ...

00:16:55: konnte nicht hinter dem stehen, was ich gemacht habe.

00:16:59: Aber ich war noch nicht mal so bewusst,

00:17:01: dass ich nicht dahinterstehe.

00:17:03: Ich habe einfach nur irgendwie vor mich hingelebt,

00:17:06: überhaupt nicht verbunden mit mir.

00:17:08: Und wenn ich irgendwie ein ungutes Gefühl im Magen hatte,

00:17:11: ich habe nicht darauf bezogen, dass sich meine Intuition gerade meldet.

00:17:15: Das muss man ja auch erst mal verstehen und lernen.

00:17:18: Aber seitdem ich das immer wieder schaffe,

00:17:21: und es ist wirklich hart, es tut weh,

00:17:25: es tut im Herzen weh auf seine Intuition,

00:17:27: sondern weil du vielleicht Menschen enttäuscht,

00:17:30: weil du plötzlich Grenzensetz,

00:17:32: weil du einfach einen ganz anderen Weg gehst

00:17:34: und Leute das nicht verstehen,

00:17:36: dann ...

00:17:40: können wir aber die beste Beziehung zu uns selbst einfach aufbauen

00:17:44: und eine authentische Version werden

00:17:47: und wirklich ...

00:17:48: besser werden, aber nicht besser nehmen,

00:17:51: sondern dass wir alles richtig machen

00:17:53: und niemandem vor dem Kopf stoßen, sondern einfach richtig für uns.

00:17:58: Weil wir eine ...

00:17:59: stärkere, gesündere ...

00:18:03: schönere von innen heraus und außen Version von uns werden.

00:18:09: Und das dient jedem, der dann in euer Leben auch tritt.

00:18:13: Also, da haben dann auch andere was davon.

00:18:15: Aber leider muss man auf diesen Weg dann auch manchmal ...

00:18:18: Menschen enttäuschen und gehen lassen.

00:18:21: Und das ist ...

00:18:22: das, womit ich auch die Folge heute abschließen will,

00:18:25: nämlich ...

00:18:26: dass wir eben ...

00:18:28: Grenzen setzen, sobald wir ...

00:18:30: in Verbindung mit unserer Intuition sind

00:18:34: und Grenzen für uns setzen,

00:18:36: die uns bei unseren Selbstzäufeln sehr weiterhelfen,

00:18:39: aber eben auch wehtun.

00:18:41: Und ...

00:18:43: ich möchte da noch mal eine ganz separate Folge zu machen, aber ...

00:18:47: es ist wirklich so, dass das alles, was ich heute auch wieder gesagt hab,

00:18:53: miteinander verbunden ist.

00:18:55: Man könnte ja auch raus an "Okay", mit der Intuition verbunden,

00:18:59: Grenzen setzen, was hat das jetzt mit Selbstzäufeln zu tun?

00:19:02: Alles, wirklich alles.

00:19:04: Weil es um unser Inneres geht und mit uns selbst verbunden zu sein.

00:19:09: Und eben ...

00:19:10: wir selbst zu werden.

00:19:12: Weil ich war früher nicht mit mir verbunden.

00:19:14: Und damit war ich auch nicht ich selbst,

00:19:16: sondern ich war irgendwas, was die Gesellschaft erschaffen hat.

00:19:20: Und ich war nicht stark genug, was ja auch vollkommen okay ist

00:19:23: in jüngeren Jahren,

00:19:25: das zu erkennen und zu verändern.

00:19:27: Und das kommt natürlich auch mit dem Alter werden,

00:19:30: mit dem Reifer werden, aber ...

00:19:32: einfach ...

00:19:33: zu erkennen, dass ...

00:19:35: wenn ich mit mir verbunden bin, wenn ich es schaffe,

00:19:37: Grenzen zu setzen, die ich vorher nicht gesetzt hab,

00:19:39: dann werd ich mich selbst mehr lieben.

00:19:42: Weil ich steh ja mehr für mich ein, ich hör ja mehr auf mich

00:19:45: und nicht auf die anderen.

00:19:46: Und dann brauche ich mich auch nicht mehr selbst hinter Fragen

00:19:49: und Anzweifeln, zumindest nicht in der Hinsicht.

00:19:51: Natürlich immer wieder zu reflektieren,

00:19:53: bin ich der allergrößte Fan, davon mach ich automatisch den ganzen Tag

00:19:57: und auch oft zu viel.

00:19:59: Aber ...

00:20:00: eben ...

00:20:01: für sich selbst zu erkennen, ich muss mich nicht mehr hinterfragen,

00:20:05: weil ich hör ja schon auf meine Intuition.

00:20:08: Und das klappt bei mir beim besten Willen nicht jeden Tag.

00:20:13: Aber eben schon ...

00:20:15: 90 Prozent mehr als in meiner Vergangenheit.

00:20:18: Und das ist, glaub ich, sehr viel.

00:20:20: Und ...

00:20:22: mit diesem Abschluss möchte ich jetzt auch zum Kopfschüttler

00:20:25: der Woche kommen.

00:20:27: Und ...

00:20:28: da möchte ich einfach noch mal ...

00:20:32: eigentlich auf die Schulzeit eingehen.

00:20:35: Weil das hab ich ja jetzt ein paar Mal erwähnt in dieser Folge.

00:20:38: Und ich find es wirklich ...

00:20:40: traurig, wenn ich zurückblicke, wie ich mich gefühlt habe.

00:20:45: So dieser Zeit.

00:20:46: Und auch viele andere, weil ...

00:20:49: man ist eben in der Pubertät, man ...

00:20:53: wird älter, man will sich irgendwie beweisen.

00:20:56: Die Mädchen sollten so schön es geht sein.

00:21:00: Die Jungs mussten Stärke beweisen.

00:21:02: Und man wurde dauerhaft nach seinem Aussehen bewertet.

00:21:07: Und das passiert tagtäglich, automatisch.

00:21:11: Ich wollte mich wirklich verkriechen.

00:21:13: Ich wollte mich nicht zeigen.

00:21:15: Und ich hab mich so, so unwohl gefühlt.

00:21:18: Natürlich ging's nicht jedem so.

00:21:20: Das ist auch die Frage, aus welcher Ausgangssituation kommst du,

00:21:23: wenn du vielleicht schon ein gutes Selbstbewusstsein hast

00:21:26: in der Schule.

00:21:27: Oder das schon immer hat's, dann bist du da stärker.

00:21:31: Aber die Schulzeit war da wirklich das Schlimmste.

00:21:34: Weil du musst dich irgendwie tagtäglich beweisen,

00:21:37: akzeptiert zu werden in einer Gesellschaft.

00:21:39: Und ...

00:21:40: ich hab nicht nur schlechte Erinnerungen an die Schulzeit.

00:21:44: Aber ich find's wirklich krass,

00:21:46: wie das auch in mir noch lebt.

00:21:49: Und diese Gefühle, also wie ich die greifen kann,

00:21:52: wie ich mich gefühlt hab.

00:21:54: Ich hab mich einfach nicht wohlgefühlt,

00:21:56: mich beobachtet gefühlt hab.

00:21:58: Ich hab mich gefühlt, als würden Menschen

00:22:01: meinen Aussehen eben die ganze Zeit bewerten.

00:22:04: Es gab natürlich, weiß ich nicht, Ranglisten.

00:22:08: Wer ist die schönste Sexieste?

00:22:11: Was auch immer.

00:22:12: Ich weiß es alles gar nicht mehr so genau.

00:22:15: Aber ...

00:22:16: einfach dieses Gefühl der Unsicherheit.

00:22:18: Das wurde so stark bestärkt.

00:22:21: In der Schulzeit, ich find's wirklich schade.

00:22:24: Weil ich glaube, das ist bis heute so.

00:22:27: Und ...

00:22:28: wird auch immer wieder so sein mit heranwachsenden Menschen,

00:22:32: dass sie sich so fühlen müssen.

00:22:34: Und ...

00:22:36: eigentlich ...

00:22:37: möchte ich das irgendwie verhindern oder einen Teil dazu beitragen.

00:22:42: Aber wenn man jetzt zum Beispiel darüber nachdenkt,

00:22:44: wenn Kinder auch gehänselt wurden ...

00:22:47: und dann kommt 'ne ...

00:22:50: erwachsene Person, sag ich mal,

00:22:52: also Mutter oder Lehrer oder Lehrerin,

00:22:56: und die setzen sich dann für dich ein,

00:22:58: dann ...

00:22:59: kann es vielleicht kurzzeitig stoppen.

00:23:02: Aber ...

00:23:03: eigentlich wirst du trotzdem noch weniger ernst genommen.

00:23:07: Oder es wird gesagt, oh, die oder er rennt direkt ...

00:23:10: zu einer anderen Person.

00:23:12: Und eigentlich das Grundproblem ist nicht behoben.

00:23:15: Und ich find es wirklich gruselig, eigentlich,

00:23:18: dass so normal ist in der Schulzeit.

00:23:20: Also mal ganz unabhängig von den Fächern, die man besucht,

00:23:24: sich eben ...

00:23:26: ja, so fühlen muss, teilweise.

00:23:29: Eben nicht jeder.

00:23:30: Aber wenn ich darauf zurückblicke,

00:23:32: ist das für mich ein absoluter Kopfschüttler.

00:23:35: Erst danach konnte ich anfangen, mich selbst mehr zu finden.

00:23:39: Und auch mehr ich zu sein.

00:23:41: Ich find's wirklich stark, wer das schon früh hinbekommt.

00:23:44: Aber ...

00:23:45: ja, dort lassen wir einfach mal so stehen, ne?

00:23:48: Vielleicht habt ihr euch ja auch an Situationen erinnert,

00:23:53: wo das so war.

00:23:54: Aber ...

00:23:55: auf jeden Fall ...

00:23:57: waren Selbstzweifel immer ein großer Teil von mir.

00:24:02: Und ein ...

00:24:03: also wirklich enorm großer Teil, wenn ich zurückblicke.

00:24:07: Und ich bin schon sehr stolz, wie weit ich da gekommen bin.

00:24:11: Und möchte das auch einfach weitergehen.

00:24:13: Und das waren eben Punkte, die mir absolut geholfen haben,

00:24:16: die mein Leben verändert haben.

00:24:18: Weil ich teile hier eigentlich nur Sachen,

00:24:21: die wirklich mein Leben verändern.

00:24:23: Und was ich dazu noch sagen kann,

00:24:25: ist, dass die allermeisten Sachen, die ich hier teile,

00:24:28: sind halt eben nachwirkend.

00:24:30: Also du hörst es erst mal.

00:24:31: Aber dann setzt es vielleicht mal um, mal nicht.

00:24:35: Aber ...

00:24:36: wenn du dann zurückblickst aufs große, große Ganze,

00:24:40: dann merkst du schon, wie weit du eigentlich gekommen bist.

00:24:44: Und ...

00:24:45: in diesem Sinne ...

00:24:47: werde ich mich jetzt auch verabschieden.

00:24:50: (Dynamische Musik)

00:24:51: Danke vom Herzen fürs Zuhören.

00:24:53: Ich wünsch euch eine schöne Restwoche.

00:24:56: Und wir hören uns hoffentlich nächsten Donnerstag wieder.

00:24:59: Ich hab die Folgen ja von Mittwoch auf Donnerstag verschoben.

00:25:03: Jeden Donnerstag kommt eine Folge in meinem Podcast online.

00:25:07: Auf allen möglichen Podcastplattformen

00:25:10: oder wo man eben Podcast hören kann, umsonst.

00:25:14: Und ich freue mich wirklich über jede einzelne Person,

00:25:18: die zuhört.

00:25:19: Vielen, vielen Dank.

00:25:20: Bis nächste Woche hoffentlich. Eure Paula.

00:25:23: (Dynamische Musik)

00:25:29: (Dynamische Musik)

00:25:34: (Dynamische Musik)

00:25:40: (Dynamische Musik)

00:25:42: Gracias.

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