#60 - Drei Sätze, die niemanden helfen - Und was wir besser sagen könnten

Shownotes

Gut gemeinte Sätze, die dem Gegenüber so gar nicht weiterhelfen. Genau darüber spreche ich in der heutigen Episode.

Wir wollen oft nur das Beste für eine uns nahestehende Person, der es nicht gut geht. Häufig geben wir dabei Ratschläge und klingen belehrend, obwohl wir genau das Gegenteil erreichen können. Doch wie erreichen wir unsere Liebsten emotional wirklich? Darüber spreche ich in dieser Folge.

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Alles Liebe Paula

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00:00:00: Willkommen, meine lieben Leute, zum Podcast Paula I. Mass,

00:00:05: ein Podcast über den Weg zu unserem authentischsten Ich.

00:00:08: Hallo, meine lieben Leute. Ich freue mich, wenn ihr heute wieder dabei seid.

00:00:16: Ich bin mal wieder angeschlagen, wie, glaube ich, jede zweite Folge, also dementsprechend jede zweite

00:00:23: Woche. Ja, das liegt daran. Ich habe den Ursprung gefunden, nicht nur daran, dass der Winter vor

00:00:30: der Tür steht, sondern jedes einzelne Mal, wenn ich Alkohol trinke, werde ich krank, weil mein

00:00:39: Immunsystem so geschwächt wird, dass ich mein, nee, mein Körper macht das nicht mit, liegt vielleicht

00:00:46: auch daran, dass ich mir nicht allzu oft gesunde Vitamine zuführe. Aber ja, mir ist einfach aufgefallen,

00:00:54: würde ich jetzt nur rausgehen und keinen Alkohol trinken, dann würde das, glaube ich,

00:01:00: nicht passieren. Aber Alkohol ist wirklich Killer fürs Immunsystem für die Gesundheit.

00:01:05: Warum macht man es immer wieder? Ja, die Frage habe ich mir oft in den letzten Jahren gestellt.

00:01:11: Also ich trinke wirklich nur noch selten. Ich habe früher jedes Wochenende sehr viel hochprozentigen

00:01:19: Alkohol getrunken zum Feiern gehen immer und mit Leule gehe ich nicht mehr so oft feiern und

00:01:24: trinkt nicht mehr oft. Aber jedes Mal, wenn ich es wieder tue, dann sagt mein Körper,

00:01:29: "Nö, machen wir nicht mit." Und das führt dazu, dass ich es noch weniger mache, was ja eigentlich

00:01:35: eine gute Sache ist. Aber ja, ich habe ja auch schon öfter darüber geredet. Alkohol ist nicht

00:01:41: nur Killer für die körperliche Gesundheit, sondern auch für die mentale, zumindest bei mir.

00:01:46: Für mich, es bringt mich immer wieder ab von meinem eigenen persönlichen Weg,

00:01:53: weiterentwicklungsweg, Selbstfindungsweg, wie man es auch nennen will. Ich verteufle jetzt hier

00:01:58: seit zwei Minuten Zirkaalkohol und sage trotzdem nicht, dass ich komplett aufhören werde,

00:02:05: jemals zu trinken. Das ist einfach nicht realistisch und ich befinde mich auch auf meinem Weg. Und

00:02:11: ja, warum macht man es ab und zu? Ja, in dem Moment macht es irgendwie doch Spaß oder macht

00:02:17: den Abend lustiger. Aber für mich nur noch selten. Ich denke jetzt mittlerweile viel öfter

00:02:22: langfristig, wo ich früher gesagt habe, ich möchte im Moment sein, ich möchte im Moment

00:02:26: genießen, was interessiert mich, was morgen ist. Jetzt interessiert mich sehr, was morgen ist.

00:02:30: Aber das ist gar nicht Thema der Folge, sondern ich will euch heute eigentlich drei Sätze

00:02:36: vorstellen, die man sagen muss, um die Situation null besser zu machen zu einem anderen Menschen.

00:02:46: Es ist ein bisschen kompliziert ausgedrückt, aber Sätze, die keinem weiterhelfen, ist es ganz

00:02:53: kurz gefasst und vielleicht auch, wie man stattdessen mit gewissen Situationen umgehen kann,

00:02:58: wenn die andere Person traurig ist, weil ich habe das Gefühl oder habe schon oft mitbekommen,

00:03:03: dass ganz viele Menschen nicht damit umgehen können, wenn es dem gegenüber oder eine nahestehenden

00:03:12: Person schlecht geht, vor allem wenn sie neben ihr sind. So wenn eine andere Person weint, was sagt

00:03:17: man dann unangenehm? Man sitzt da so, guckt durch die Gegend, weiß nicht, was man tun soll.

00:03:22: Und dann sagt man Dinge, die nicht weiterhelfen, aber jetzt nicht nur, wenn jemand am Boden

00:03:30: zerstört ist, sondern wenn vielleicht der gegenüber auch in einer komplizierten Situation ist. Und

00:03:35: dann sagen wir sehr gerne, ich fange direkt mal an mit dem ersten Satz, das wird schon.

00:03:42: Alles schön und gut. Das ist aber einfach nur ein Satz, der auch in der Lehre verblasst,

00:03:51: im Winde verweht, der keinem weiterhelf klar, man kann das mal sagen, aber ich kann euch sagen,

00:03:59: es bringt der anderen Person überhaupt gar nichts. Das heißt nicht, dass dieser Satz verboten

00:04:05: werden sollte, manchmal rutscht er auch raus, er rutscht auch mir raus, aber was wird schon,

00:04:10: wie wird es schon, danke für nichts. Er bringt einfach nicht so viel. Also ich finde,

00:04:18: wir sollten vielleicht darauf achten, das weniger zu sagen. Es ist einfach so eine Floskel,

00:04:24: die man irgendwie sagt, wenn es einem Person nicht gut geht, vielleicht braucht die Person,

00:04:30: aber in dem Moment viel eher keine Worte und nur Umarmung oder einfach, dass man da ist oder,

00:04:37: dass man zuhört oder dass man sagt, verstehe ich, das ist fast mein Lieblingssatz, verstehe ich,

00:04:43: aber ich kann auch wirklich leider immer alle irgendwie verstehen, alle Parteien,

00:04:47: ja, aber einfach dieses Präsenz sein, zuhören, das ist ganz oft hilfreich und wir müssen manchmal

00:04:54: die Lehre und Lücken nicht mit den Worten, das wird schon füllen. Ja, diese Folge ist übrigens nicht

00:05:02: dazu da, um irgendwie die Sätze zu verbieten, aber vielleicht einfach drüber nachzudenken,

00:05:06: sage ich das öfter, macht das nicht auch so falsche Hoffnungen einer Person zu sagen, das wird

00:05:11: schon, wenn es vielleicht ja auch gar nicht wird. Dann machen wir direkt weiter mit dem nächsten Satz,

00:05:18: den habe ich gestern in einem Buch gelesen und der bringt auch überhaupt nichts, zumindest in

00:05:27: meinem Leben bisher nie. Und zwar, das ist für mich einfach auch so einer der Kalendersprüche,

00:05:34: du musst nur an dich glauben. Okay, an sich ja irgendwie war, aber da frage ich mich und darum

00:05:43: geht es ja auch immer wieder hier in meinem Podcast, wie denn, wie denn? Schön, dass ich nur an mich

00:05:49: glauben muss, wie soll das gehen, wenn du das zu einer Person sagst, die vielleicht noch nie an

00:05:54: sich geglaubt hat, dann wird die Person das nicht weiterbringen, wenn wir sagen, du musst nur an

00:05:59: dich glauben und dann wird das schon alles. Das wurde in dem Buch, das ich gelesen habe, im

00:06:06: Zusammenhang beschrieben mit Putzen und Aufräumen, weil die Hauptperson in dem Buch hat geschrieben,

00:06:15: erzählt, dass sie ja ist nicht schafft zu putzen und aufzuräumen oder auch andere Dinge erledigt

00:06:24: zu bekommen im Alltag und ja, dann hat eine nachstehende Person zu ihm gesagt, ja, du musst

00:06:30: nur an dich glauben. Ja, okay, damit räumt sich meine Wohnung jetzt auch nicht auf. Klar wäre das

00:06:37: schön, wenn ich dann an mich glaube oder auch in anderen Momenten, wo ich einfach über meinen

00:06:42: Schatten springe und verstehe mich nicht falsch, das sind alles schöne Worte. Ich will jetzt hier

00:06:48: nicht, ich bin jetzt hier nicht da, um komplett negative Energie zu verbreiten in dieser Folge,

00:06:54: aber stattdessen sollte man sich vielleicht wirklich das Problem anhören, dahinter gucken,

00:07:03: was steckt denn dahinter? Wie kann man der Person behilflich sein oder muss man der Person überhaupt

00:07:10: behilflich sein oder sagt man einfach auch wieder ja? Also wenn mir jemand sagt, ja, du musst ich

00:07:16: nur aufraffen und aufräumen, das bringt nicht, weil ich mache es halt nicht. Ich finde, man kann

00:07:21: all diese Sätze schon sagen, wenn man auch mit dem Gegenüber tiefer in die Materie reingeht und

00:07:28: versucht irgendwie einen Ursprung zu finden oder einfach da zu sein, aber dieses ja, du kriegst

00:07:36: das hin, du musst nur an dich glauben, lassen was da mal so stehen, ne? Ich gehe auch nicht weiter

00:07:41: darauf ein. Ich komme nämlich jetzt direkt zu meinem Lieblingssatz. Habe ich auch schon mal im Podcast

00:07:49: erzählt bei einem Kopfschüttler, meine ich, aber das ist wirklich, da topbt für mich immer alles,

00:07:56: das ist der Höhepunkt und ich versuche wirklich alles in diesem Podcast, das nicht zu tun und ich

00:08:02: merke trotzdem, um ganz ehrlich zu sein, dass mir das auch nicht einmal gelingt. Manchmal, wenn ich

00:08:08: denke, ich habe jetzt irgendwie für mich den richtigen Weg gefunden in meinem Leben, dann möchte

00:08:13: ich das natürlich teilen und sage so und so, ist es für mich richtig. Ich sage nie, ja, macht es

00:08:20: genau so, wie ich es sage oder nur das ist der einzig wahre richtige Weg, aber man möchte es ja

00:08:27: teilen. Man möchte ja die Welt teilhaben lassen an den positiven Dingen und an den Erfolgen in

00:08:34: seinem Leben und so entsteht das ganz schnell, dass wir sehen, okay, jemand anderes ist vielleicht in

00:08:42: dem Bereich noch nicht an dem Punkt. Ich möchte der Person helfen und Tipps geben und dann geht das

00:08:49: super leicht von den Lippen zu einer Person zu sagen, mach doch mal a oder b oder x oder y, mach

00:08:59: doch einfach mal das und das, weil ich weiß ja, wie es geht, ich will dir helfen, mach doch mal und

00:09:05: vor allem für Menschen, die echt Schwierigkeiten haben oder denen es mental nicht so gut geht,

00:09:14: ja, mein Vater hat mir mal erzählt, ein Freund von ihm hat wirklich starke Depressionen diagnostiziert

00:09:20: bekommen und für ihn gab es nichts Schlimmeres, als wenn man zu ihm gesagt hat, mach doch mal das

00:09:26: und das, das setzt sowas von unter Druck, man weiß, man enttäuscht sich selbst, man würde es

00:09:32: eh nicht tun und man denkt auch noch, die ganze Welt schafft es nur ich nicht und ich kann nicht

00:09:37: einfach mal eben machen, das ist das Problem bei meinen Problemen, ich kann nicht mal eben machen,

00:09:42: ich kann in die innere Arbeit wiedergehen, ich kann wie schon gesagt Ursprünge finden, ich kann

00:09:49: dahinter gucken, was ist es eigentlich, ich kann Tag für Tag versuchen, besser zu werden, kleine

00:09:56: Schritte nach vorne zu machen oder es an einem Tag zu schaffen, dann wieder nicht, aber also wenn

00:10:02: mir jemand Ratschläge allgemein geben will, verschließt sich bei mir alles und natürlich ist

00:10:09: das auch ein Thema von mir selbst, so wo ich daran arbeiten darf, aber dieses mach doch mal, das

00:10:15: sagen wir so schnell, wir bemerken es nicht, ich merke das auch immer oder hab es immer wieder

00:10:20: in Freundschaften gemerkt, einfach man will sich ja als Freunde irgendwie unterstützen und weiter

00:10:26: helfen und dann kommt das so leicht, ja mach doch mal das, geh doch mal dahin, du musst nur das und

00:10:32: dass man es ist wirklich überhaupt nicht hilfreich und ja, hab ich schon mal 100% im Podcast erzählt,

00:10:41: aber es ist wirklich immer noch mein Top 1, Ließfavorit Satz, den wir zu anderen sagen

00:10:51: sollten und ich versuche wirklich hier vor allem in dem Podcast, wenn ich dann

00:10:56: irgendein Weg für mich gefunden habe und den Teile genau das nicht zu sagen, nicht mach doch mal,

00:11:01: sondern einfach nur meine Erfahrung zu teilen, wie es in meinem Leben war, wo es funktioniert,

00:11:06: wo es nicht funktioniert, ich werde mich niemals hinsetzen und sagen, ich weiß wie es geht,

00:11:14: ich habe das Leben verstanden, weil dann kommt ganz schnell eine Challenge und eine Situation,

00:11:20: wo du nochmal merkst, okay, habe ich nicht und ich finde es wirklich, wirklich schwierig,

00:11:24: weil den Coach ist heutzutage, dass es ist irgendwo deren Job irgendwie weiter zu helfen,

00:11:32: das ist wirklich eine tolle Sache, aber es ist halt dieses, man kriegt das Gefühl,

00:11:39: sie haben das Leben verstanden und ich investiere jetzt Geld da rein, um von ihnen zu lernen,

00:11:45: um die Lösung von ihnen zu bekommen und man vergisst dabei und sie erwähnen es leider auch

00:11:50: nicht allzu häufig, dass sie eigene Themen haben, dass sie jeden Tag von ihren eigenen

00:11:55: Challenges stehen und dass sie nicht perfekt sind und deswegen reden wir noch kurz darüber,

00:12:04: was wir stattdessen tun könnten, anstatt diese Sätze zu sagen, weil Worte können, Worte sind

00:12:12: mega machtvoll, Worte können so weiterhelfen, Worte können so bestärken und wenn er mal

00:12:19: das wird schon rausrutscht, dann ist das auch absolut gut und fein.

00:12:24: Ich hoffe, man hat irgendwie den Kontext verstanden,

00:12:27: wo es halt nichts bringt.

00:12:28: Dass, wie dieses, wenn man sich kurz fragt, ja, alles gut, wie geht's?

00:12:33: Man wartet eigentlich gar nicht auf die Antwort.

00:12:36: Ganz, ganz oft bei Menschen, denen es nicht gut geht,

00:12:41: ist es so, dass sie keinen Ratschlag haben wollen.

00:12:46: Also, sie kommen nicht zu uns,

00:12:48: weil sie von uns jetzt die Lösung bekommen wollen.

00:12:51: Wenn sie uns eine Frage stellen, ist es was anderes,

00:12:54: dann kann man dahinter gucken.

00:12:56: Aber wenn sie nur was erzählen,

00:12:58: wollen diese Menschen einfach nur gesehen werden, gehört werden.

00:13:01: Sie wollen, dass jemand präsent ist, dass jemand da ist,

00:13:05: sie vielleicht in den Armen nimmt,

00:13:07: vielleicht auch nicht in den Armen nimmt.

00:13:10: Natürlich ist auch jeder Mensch unterschiedlich.

00:13:12: Und wenn man dann anfängt, darüber zu reden,

00:13:15: dann kann man gerne in die Materie reingehen

00:13:18: und Motivationstalks starten.

00:13:21: Aber es ist einfach so,

00:13:24: dass die Leute, die dann das Problem geschildert bekommen,

00:13:30: oftmals sehr schnell Lösungsorientiert denken.

00:13:32: Die denken sich, okay, der hat jetzt ein Problem,

00:13:35: sie hat jetzt ein Problem, wir müssen jetzt eine Lösung finden,

00:13:38: mach doch mal das, glaub doch mal an dich.

00:13:40: Das wird schon, weil wir finden da eine Lösung.

00:13:45: Es ist alles schön und gut, aber oft will die Person

00:13:49: in dem Moment gar keine Lösung.

00:13:51: Und das dürfen wir echt lernen.

00:13:54: Das war eine Riesenerkennnis für mich.

00:13:57: Und seitdem laufe ich auch mit einem anderen Blick durch die Welt.

00:14:01: Und das Beste finde ich auch immer,

00:14:05: guckt euch mal an, von welchen Menschen

00:14:10: ihr Ratschläge am häufigsten bekommt.

00:14:13: Welche Menschen euch sagen, so und so ist es richtig so

00:14:16: und so solltest du es machen.

00:14:18: Sind das Menschen, dessen Leben du führen möchtest?

00:14:22: Weil ich hab die Erfahrung gemacht,

00:14:25: dass in den meisten Fällen genau die Menschen,

00:14:28: die das Leben führen, das ich nicht führen möchte,

00:14:31: was ich auch nicht als vorbildlich betrachte,

00:14:34: die größten Ratschläge für mich übrig haben.

00:14:37: Weil wir können natürlich immer super Ratschläge geben

00:14:40: und uns selbst nicht daran halten.

00:14:42: Das ist ja super easy, machen wir auch alle, ist auch alles gut.

00:14:46: Das mach ich bestimmt auch noch oft in meinem Leben.

00:14:49: Aber wenn ihr das mal beobachtet,

00:14:51: von welchen Menschen ihr am häufigsten Ratschläge bekommt,

00:14:55: dann sind das oftmals die,

00:14:57: die überhaupt nicht das Leben führen,

00:15:01: wie ihr euch das wünschen würdet.

00:15:03: Vielleicht sogar das Gegenteilige

00:15:05: oder die, die größten Probleme selbst haben.

00:15:08: Ich verteufle hier wirklich nicht,

00:15:11: anderen Menschen zu helfen

00:15:13: und versuchende Lösungen zu finden,

00:15:16: nur es ist wirklich spannend zu sehen,

00:15:18: weil man das irgendwie wahrnimmt und bewusst lebt

00:15:22: und auch hört, was dein Gegenüber dir sagt,

00:15:25: von welchen Menschen das oft kommt.

00:15:29: Weil mittlerweile hab ich nicht mehr so viele Menschen

00:15:33: in meinem Leben, die mir sagen wollen,

00:15:36: wie ich mein Leben führen sollte, wie es denn richtig ist,

00:15:39: auch wenn es gut gemeint ist,

00:15:41: sondern man tauscht sich aus,

00:15:44: man reflektiert auch gemeinsam.

00:15:46: Ich find auch immer dieses "wir"

00:15:49: "find ne Lösung" besser als "mach doch mal das".

00:15:53: Also wir stehen das zusammen durch so ein "wir"-Gefühl,

00:15:57: ist auch immer hilfreich.

00:15:59: Aber ja, guckt euch euren Kreis an,

00:16:03: guckt euch eure nahestehenden Personen an

00:16:05: und ihr müsst sie jetzt nicht aus eurem Leben rauswerfen sofort,

00:16:10: wenn ihr merkt, die gibt mir gern Maratschläge,

00:16:12: also ein Gotteswillen.

00:16:14: Ich hoffe, wie gesagt, man hat einfach den Hintergrund

00:16:17: dieser Folge verstanden.

00:16:19: Es sind einfach nicht wirklich hilfreiche Sätze,

00:16:21: vor allem nicht, wenn sie alleine stehen.

00:16:24: Und ja, man einfach nur in diesen Modus geht.

00:16:27: Weil man möchte ja, die Intention ist ja gut dahinter meistens,

00:16:31: man möchte ja helfen, man möchte, dass der Person besser geht.

00:16:34: Aber ganz, ganz oft sehe ich das,

00:16:37: dass das genau das dann nicht hilft oder vielleicht auch sogar zu streit führt,

00:16:42: weil man die gute Intention des anderen überhaupt nicht erkennt

00:16:45: und es einem halt auch wirklich nicht weiter hilft.

00:16:48: Und es einem noch wahrscheinlich,

00:16:50: also wie in meinem Fall, schlechter fühlen lässt.

00:16:52: Wenn man mir sagt, mach doch mal, denk ich so super,

00:16:55: wenn ich es jetzt nicht mach, ist es jetzt blöd oder was?

00:16:57: Ist es jetzt schlecht oder was?

00:16:59: Also, ja, bringt natürlich sich selbst auch immer zu stärken

00:17:05: und zu sehen, das ist für mich richtig.

00:17:07: Und vielleicht ist mein Weg auch ein ganz, ganz anderer.

00:17:10: Vielleicht ist das richtig der Gesellschaft

00:17:12: oder meiner Freunde oder meiner Familie nicht mein richtig.

00:17:15: Und dann passt es eben auch nicht auf mein Leben.

00:17:18: Ich kann es mir trotzdem anhören.

00:17:20: Aber oftmals bringen diese drei Sätze, das wird schon,

00:17:24: du musst nur an dich glauben und mach doch mal sehr, sehr wenig.

00:17:30: Und vielleicht gehen wir achtsamer mit unseren Worten durch die Welt

00:17:36: und wissen einfach, okay, ich kann auch eine gute Intention haben

00:17:40: und einfach mal nichts sagen, einfach mal nur da sein, zuhören,

00:17:44: ist auch ganz wichtig.

00:17:46: Ja, weil in den allermeisten Fällen wollen die Menschen nur gehört

00:17:50: und gesehen werden, das ist einfach ein Grundbedürfnis.

00:17:53: Und das gibt einem eben das eigentlich gute Gefühl.

00:17:59: Kommen wir zum Kopfschüttler der Woche.

00:18:03: Ich hab grad mal kurz in mich reingehört.

00:18:05: Und der Kopfschüttler muss ja nicht immer was sein,

00:18:09: was uns entsetzen lässt oder etwas lächerlich finden lässt.

00:18:12: Manchmal ist es auch einfach positive Dinge,

00:18:14: einfach eine Geschichte, eine Anekdote, die ich mit euch teilen will.

00:18:18: Und dann passt Kopfschüttler nicht mehr so,

00:18:22: aber es hat sich jetzt etabliert in den Podcast.

00:18:25: Also ich teile jetzt einfach mal was Intuitives mit euch,

00:18:28: wie eigentlich immer hier.

00:18:30: Und zwar nehme ich gerade, das passt nämlich ganz gut zu der Folge,

00:18:36: Coaching wieder in Anspruch.

00:18:38: Ich hab einfach festgestellt,

00:18:40: dass für mich Coaching mehr bringt als Therapiesitzungen.

00:18:46: Also ich war als solches noch nie monatelang

00:18:50: in einer richtigen Verhaltenstherapie, wenn man das so sagen kann.

00:18:56: Aber immer mal wieder bei auch Psychologen, Therapeuten

00:18:59: und mir persönlich hat Coaching für mein Leben einfach mehr gebracht.

00:19:04: Und das liegt unter anderem auch daran,

00:19:07: dass die Therapeuten mir empfohlen haben.

00:19:10: Damals, als ich irgendwie mit 16, 17 hatte,

00:19:13: hatte ich eine Zeit, da hab ich wirklich jeden Tag geweint

00:19:16: und wusste nicht wieso und hab auch die Rollenden nicht hochgemacht.

00:19:20: Am Tag und so, dann wurde mir empfohlen, mach doch einfach mal Sport.

00:19:25: Das hat sich so in meinen Kopf eingebaut, weil ich dachte mir so,

00:19:28: ich wiss dir, was das für eine Hürde für mich ist.

00:19:31: Ist vielleicht eine Hürde für mich,

00:19:33: sogar am Tag Szene putzen zu gehen und aufzustehen.

00:19:35: Wie macht doch einfach mal Sport?

00:19:37: Und beim Coaching kommst du in die Umsetzung.

00:19:40: Und was ich eigentlich mit euch teilen möchte,

00:19:43: ist, ich fand das so bereichernd und schön bei der Coaching,

00:19:49: die ich gerade, ich weiß gar nicht,

00:19:52: ob die weibliche Form von Coach-Coaching ist bei der Coach,

00:19:56: die ich gerade habe, mit der ich in Mainz zu 1 Coaching bin.

00:20:00: Ich komm, wie gesagt, bei Coaching einfach besser in die Umsetzung.

00:20:04: Was eben so vor allem bei der ersten Zäschen, ich war begeistert,

00:20:08: ich hab einfach nur mal erzählt und sie hat einfach mal zugehört

00:20:13: und nichts empfohlen.

00:20:17: Man denkt, okay, was bringt das jetzt?

00:20:19: Nein, sie hat mitgeschrieben

00:20:21: und hat dann für die nächsten Male Sessions oder Meditationen

00:20:27: oder was auch immer ich gerade brauchte,

00:20:29: abgestimmt auf meinen Problem für mich vorbereitet.

00:20:32: Also, wir sind in die Umsetzung gegangen.

00:20:35: Es war nicht dieses, du kannst jetzt mal in deinem Leben,

00:20:38: du kriegst jetzt mal eine Hausaufgabe,

00:20:39: da könntest du ja auch schon schreiend wegrennen.

00:20:42: Du kannst jetzt mal die Woche das und das machen,

00:20:44: sondern einfach abgestimmt auf meinen Problem geguckt.

00:20:50: Wie kann ich ihr helfen, ohne mir aufzuschwätzen,

00:20:55: sag ich mal, was richtig und falsch ist?

00:20:58: Also, das hat mir so viel gegeben,

00:21:01: dass ich einfach mal gesehen wurde, gehört

00:21:03: und dann Tools auf mich abgestimmt wurden,

00:21:06: ohne dass jemand seine Meinung, wie es richtig zu sein hat,

00:21:10: mit mir geteilt hat,

00:21:12: weil sie ihr eigenes ganz anderes Leben lebt

00:21:16: und mir überhaupt nicht geteilt hat,

00:21:21: wie sie es vielleicht mal besser machen würde.

00:21:25: Und es kann jetzt sein, dass Leute sich das hier anhören,

00:21:27: sagen, ja, aber ich möchte das, ich möchte, dass mir jemand sagt,

00:21:31: also, ich möchte auch unbedingt, dass irgendwer kommt

00:21:34: und mir sagt, wie das Leben funktioniert.

00:21:36: Mir ist aber irgendwann aufgefallen, das wird nicht passieren.

00:21:40: Ich kann im Vertrauen sein,

00:21:42: ich kann auch, wenn ich glaube, ich bin beten,

00:21:44: ich kann auch ans Universum glauben,

00:21:46: ich kann, wir Menschen brauchen oftmals irgendwie eine Führung,

00:21:51: eine Art Führung einfach,

00:21:53: dass wir hoffen, dass uns jemand weiterhelfen kann.

00:21:55: Das ist auch super.

00:21:57: Aber mein Weg für mein Weg war es einfach so was von Erfrischung,

00:22:02: nach auch vielen Coaches, die ich ausprobiert hab, mal zu sehen,

00:22:07: da sagt mal jemand nicht, mach mal das

00:22:10: und dann wird dein Leben besser,

00:22:12: sondern geht einfach mit mir durch, begleitet mich,

00:22:16: Seite an Seite auf Augenhöhe, das ist für mich the key.

00:22:20: Und da bin ich einfach auch auf so viele Erkenntnisse für mich schon gekommen,

00:22:25: weil oft die Lösung liegt in uns, es kommt keiner zu uns und sagt,

00:22:30: das und das, so ist es richtig, sondern die Lösung liegt in uns.

00:22:33: Und vielleicht sollten wir den Fokus dann darauf setzen,

00:22:36: auch mit Coaches zusammen, in unsere, in, in, Gott.

00:22:42: Sprachfehler in unser Inneres reinzuhören,

00:22:46: da die Antworten zu finden, gemeinsam begleitend,

00:22:49: einfach so kleine Anstöße zu geben.

00:22:52: Und das, das, wie ich es mir für mein Leben wünsche,

00:22:58: vielleicht spricht es ja die eine oder andere Person hier auch an.

00:23:02: Und in dem Sinne beendigt die Folge.

00:23:04: Ich weiß übrigens, das habe ich selten,

00:23:07: jetzt schon, welche die nächste Folge wird.

00:23:09: Bis dann, meine Intuition sagt, nee, machen wir doch nicht,

00:23:12: weil sonst empfange ich die Ideen ja immer an dem Tag selbst.

00:23:16: Worüber ich heute rede,

00:23:18: ich bin da mit meiner Intuition sehr verbunden,

00:23:20: aber meine Intuition hat gesagt,

00:23:22: deine nächste Folge wird ganz wichtiges Thema

00:23:27: über Selbstbewusstsein gehen.

00:23:28: Weil ich habe schon über Selbstliebe, Selbstvertrauen,

00:23:32: selbst Zweifel geredet,

00:23:33: aber ein gesundes Selbstbewusstsein aufzubauen.

00:23:37: Auf diesem Weg befinde ich mich,

00:23:39: ich bin und werde wahrscheinlich nie bei 100 Prozent angekommen.

00:23:43: Ich finde es falsch, wenn das überhaupt irgendwer sagt.

00:23:47: Aber ich bin einfach begeistert,

00:23:50: was ich dafür Fortschritte schon machen durfte

00:23:53: und möchte das unbedingt mit der Welt teilen.

00:23:57: Und meine Intuition hat gesagt, wichtiges Thema, teile es bitte.

00:24:00: Deswegen, kleiner Spoiler, kleiner Teezer,

00:24:03: nächste Woche geht es um Selbstbewusstsein.

00:24:06: Deswegen hoffe ich, dass ihr dabei seid,

00:24:09: sollte ihr bis hier zugehört haben.

00:24:11: Wirklich danke vom Herzen für deine Zeit,

00:24:17: die du mir schenkst.

00:24:18: Ich sehe das niemals als selbstverständlich

00:24:21: und es macht mich einfach nur glücklich.

00:24:23: Ja, vielen Dank.

00:24:25: Bis nächste Woche, Donnerstag.

00:24:27: Ganz, ganz viel Liebe, deine Paula.

00:24:45: ENDE

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