#67 - Neid
Shownotes
Das neue Jahr hat begonnen und ich schalte einen Gang zurück. Statt jede Woche, wird nun alle 14 Tage eine Folge online kommen. Jeden Monat haben wir ein neues Überthema, im Januar starten wir mit “Neid”. Wir können Neid empfinden und beneidet werden, doch wie gehen wir damit um? Ich spreche in dieser Folge sehr offen darüber, wie ich selbst tagtäglich Neid verspüre und warum dieses Gefühl uns immer begleiten wird.
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Alles Liebe Paula
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00:00:00: Willkommen meine lieben Leute zum Podcast Paula I. Mass, ein Podcast über den Weg zu unserem authentischsten Ich.
00:00:09: Hallo meine lieben Leute, erstmalig aus dem Jahr 2025, ich hoffe ihr seid gut reingestartet und wenn nicht, dann ist das auch überhaupt nicht schlimm.
00:00:22: Ich war an Silvester alleine, habe mir das auch vorgenommen, wollte ganz entspannt ohne Vorsätze, die ich eh nicht erfüllen werde ins neue Jahr starten.
00:00:31: Und das habe ich auch getan und seitdem habe ich mich auch nicht von dem 31.12. auf den ersten ersten komplett verändert, sondern habe gesagt, mein Jahr fängt irgendwann nach dem Januar erst richtig an.
00:00:44: Und in diesem Jahr werde ich Dinge loslassen, ich werde entspannter, ich werde mehr in die Balance kommen, aber ich werde mich nicht unter Druck setzen auf Krampf ein anderer Mensch zu werden.
00:00:56: Warum sollte ich auch? Ich bin ja auch schon mit viel zufrieden, Gott sei Dank.
00:01:00: Und ja, ich weiß nicht, warum wir uns immer den Druck machen, gerade im Januar diese ganzen neuen Vorsätze umzusetzen, die dann eh wieder verworfen werden, um das nächsten Januar wieder zu tun.
00:01:13: Aber auch darüber haben sich schon genug Leute aufgeregt, deswegen starte ich einfach mit meinem Gegenteil von Vorsatz, denn ich werde diesen Podcast runter schrauben, zurück schrauben.
00:01:29: Und nur noch alle 14 Tage eine Folge online stellen, weil ich einfach gemerkt habe, mir tut dieser Druck nicht gut, jede Woche auf den letzten Drückhahn noch eine Folge aufzunehmen.
00:01:42: Jede Folge ist trotzdem wirklich aus meinem tiefsten Herzen entstanden, aus meiner Intuition und ich stehe dahinter, aber ich wollte einfach wieder mit mehr Freude und mehr Qualität statt Quantität folgen, hochladen und dann auch wirklich tiefer in die Themen eintauchen, die ich hier berede und nicht jede Woche ein komplett anderes Thema.
00:02:04: Und deswegen gibt es auch für jeden Monat jetzt ein Überthema, in dem ich dann in zwei Folgen darüber spreche.
00:02:14: Alleine mit anderen Menschen, wir gucken mal, wie sich alles ergibt.
00:02:20: Heute sitze ich erstmal wieder alleine hier und möchte über ein Thema sprechen, über das ich schon mal gesprochen habe und das ist auch eine meiner Topfolgen, würde ich sagen, von diesem Podcast.
00:02:31: Also die kann man sich auch sehr gut anhören, dafür habe ich sehr positive Resonanz bekommen, wofür ich sehr dankbar bin.
00:02:39: Nämlich habe ich über Night gesprochen und ob Night unser Feind ist oder ob es uns auch dienen kann oder positiv bestärken kann.
00:02:50: Und ich möchte mich auch heute gar nicht komplett wiederholen, was ich in der Folge gesagt habe, ich möchte nur noch mal mit einem neuen Standpunkt darauf eingehen, mit einem neuen Blick und einfach nochmal erläutern, was Night überhaupt für mich bedeutet.
00:03:09: Und dass das, denke ich, Teil eines jeden Lebens ist oder zumindest der Allermeisten.
00:03:16: Und deswegen reden wir heute nochmal über Night.
00:03:19: Und mir ist es wichtig, bei allen Themen, über die ich jetzt sprechen werde, dass ich noch realistischer werde, also dass ich nicht irgendwie Tipps nur mit reinbringe, wie es mir geholfen hat, nicht mehr neidisch zu sein oder wie ich besser geworden bin, sondern auch einfach ganz offen zuzugeben.
00:03:41: Das ist mein Standpunkt und ich kann euch sagen, die Menschen, die Tipps geben, wie man sein Leben irgendwie erfüllter leben kann, positiver gestalten kann.
00:03:54: Auch diese Leute verfallen ständig wieder in alte Muster und setzen genau die Dinge nicht um, die sie selbst gesagt haben.
00:04:01: Und deswegen werde ich darüber reden, was immer noch der Fall ist, also in Anführungszeichen das negative und einfach den einen oder anderen Impul zu den Themen teilen.
00:04:13: Und damit nehme ich mir auch den Druck, dass ich immer irgendwie beweisen muss, auch wenn das nicht meine Intention war, dass ich mich so zum Positiven verändert habe und jetzt das perfekte erfüllte Leben habe.
00:04:28: Weil ich einfach realisiert habe, ein erfülltes Leben bedeutet für mich nicht am Ende alle Dinge umgesetzt zu haben, die mich zu einem in Anführungszeichen erfüllteren Leben bringen, weil viele setzen erfüllt mit positiv gleich sollen.
00:04:42: Ich werde bis an mein Lebensende Herausforderungen haben, alte Muster, die ich verfalle, Gefühle, die sich nicht so gut anfühlen und damit einfach weiter zu laufen,
00:04:53: durch auf meinen Weg mitzunehmen unter dem Motto "Lass mal echt statt perfekt sein". Das werde ich auf jeden Fall integrieren und deshalb starten wir heute mit Neid.
00:05:07: Also direkt mal zu Anfang, es gibt "Beneidet werden und neidisch sein" und beides war bei mir in meinem Leben schon öfter der Fall.
00:05:17: Ich wurde schon beneidet, ich habe schon geneidet, kann man das sagen, ich habe schon beneidet und es ist beides erstmal vollkommen okay.
00:05:30: Ich fange mal an, weil ich wurde beneidet, ich finde das immer echt schwer zu sagen, dass jemand neidisch auf mich war, weil ja kein Mensch auf uns zukommt, also in den aller, aller, aller seltensten Fällen.
00:05:43: Mir ist es auf jeden Fall so noch nicht passiert, dass jemand auf mich zukommt und gesagt hat "Paula, ich bin neidisch auf dich, ich beneide dich" auch in einem negativen Sinne,
00:05:54: sondern ich habe dann eher böse Blicke gefangen, Lästereien mitbekommen im Nachhinein oder einfach Neid gespürt, weil ich ein sehr feinfühliger Mensch war.
00:06:09: Aber dann ist auch wieder schwer zu sagen, guck dich jemand bösern, weil er neidisch ist oder weil er dich einfach wirklich nicht mag, was er auch legitim ist.
00:06:16: Und ich habe mir auch nie das Recht rausgenommen zu sagen, die und die Person ist eh neidisch auf mich.
00:06:23: Ich spreche das gerade oder vielleicht auch in der anderen Folge das erste Mal wieder vor mir selbst aus, weil ich mittlerweile weiß, das kann nur mit Neid zusammengehangen haben,
00:06:32: weil ich habe den Menschen nichts getan, ich war nett zu ihnen und selbst wenn du mich nicht magst, du musst jetzt nicht der netteste Mensch zu mir sein,
00:06:39: aber man kann ja trotzdem höflich bleiben und auch das war nicht der Fall.
00:06:45: Aber ich bin heute nicht hier, um mich in eine Opferrolle zu bringen, weil ich so oft beneidet wurde in meinem Leben,
00:06:51: sondern wollte einfach nur sagen, an sich ist es erstmal normal, dass man Neid zu spüren bekommt in seinem Leben und dass man auch selbst beneidet.
00:06:58: Und oft ist das auch ein unbewusster Prozess, das heißt, ich beneite aktuell echt oft Menschen und nehme das gar nicht wahr,
00:07:06: dass das Neid ist, was ich gerade spüre. Oft sind wir so unbewusst, dass wir dann anfangen, mit anderen Leuten über die Person zu lesen,
00:07:13: oder sie schlecht zu reden oder Eigenschaften, wo man sagt, nee, ich würde die auch schlecht reden, das hat nichts mit Neid zu tun,
00:07:20: ich finde das wirklich blöd. So, das redet man sich einfach oft auch ein.
00:07:25: Und ich bin jetzt Mensch, ich rede nicht mit anderen darüber über die Person, auf die ich neidisch bin,
00:07:31: aber ich spüre das, wenn ich auf den sozialen Netzwerken, Instagram einfach oder TikTok Leute sehe und dann irgendwie so ein schlechtes Gefühl bekomme.
00:07:45: Und ich habe auch das Problem zum Beispiel, dass ich mir dann gewisse Leute gar nicht angucken kann,
00:07:51: aber nicht weil ich sie unsympathisch finde, sondern weil sie schon was erreicht haben, was ich erreichen will oder wofür ich nicht losgehe.
00:07:59: Und dann verfalle ich in Selbstzweifeln und denke mir so, boah, du schaffst das nicht, du kannst das nicht.
00:08:04: Und hinterfrag mich einfach wieder, obwohl ich dachte, ich wäre schon längst über den Punkt hinaus.
00:08:08: Ich dachte, ich hätte schon ein gesundes Selbstbewusstsein aufgebaut, warum kommen dann die Zweifel wieder?
00:08:13: Und die Wahrheit ist, die Zweifel werden immer wieder kommen und es geht gar nicht darum, dass wir die auflösen oder wegwerfen,
00:08:23: sondern einfach akzeptieren, ich kann selbstbewusst sein und ich kann auch an mir zweifeln, ich kann selbstbewusst sein und ich kann auch beneiden.
00:08:30: Wichtig ist da nur wieder steigerlich nicht in das Gefühl rein und ich merke zum Beispiel gerade ganz offen und ehrlich gesagt, ich mache das immer wieder.
00:08:38: Ich zweifel an mir, dadurch, dass ich an Teufelskreis sehe jemanden, der schon das erreicht hat, was ich erreichen möchte,
00:08:45: verfalle dann in Selbstzweifel und gehe dann nicht für mich los und verfolge nicht meine Ziele, weil ich denke, ich schaffs eh nicht, anstatt einfach mal zu machen.
00:08:56: Und das ist wirklich der Life hack schlechthin, einfach machen, nicht alles hinterfragen oder sagen, ah nee, das fühlte sich doch nicht richtig an.
00:09:06: Also nicht alles, was für uns richtig ist, fühlt sich im ersten Moment gut an, aber das ist ein ganz anderes Thema.
00:09:12: Also erstmal offen und ehrlich gesagt, ich bin aktuell auf Neidisch und ich habe auch gemerkt, je größer ich mir erlaube zu träumen und je größer meine Ziele werden durften,
00:09:25: weil früher, ich hatte glaube ich gar keine richtigen Ziele und deswegen konnte ich auch gar nicht so beneiden,
00:09:30: aber jetzt habe ich ja zielig, weiß wo ich hin möchte und das zu öfter sehe ich auch Leute, die da schon sind und die könnte man ja,
00:09:39: statt sie zu beneiden, als Vorbild nehmen oder man könnte sie beneiden, aber als Inspiration und Vorbild nehmen, anstatt in diese negativen Gedanken zu verfallen.
00:09:50: Also das ist ja das gute an Neid, und das hatte ich auch in der anderen Folge gesagt, dass man es umwandeln kann
00:09:56: und jemanden als Inspiration oder Antrieb nehmen kann, vielleicht genau die Person, die man wegen irgendetwas beneidet.
00:10:04: Und ich habe gemerkt, erst seit ich überhaupt große Ziele habe, habe ich auch mehr Neid in mir, weil früher habe ich es wirklich nicht verstanden,
00:10:13: warum man Menschen ohne Grund, ohne Rechtfertigung runtermacht oder schlecht redet und das ist leider meistens der Grund.
00:10:21: So was machen wir jetzt mit der Info, dass wir alle mal neidisch sind und vielleicht auch alle mal beneidet wurden.
00:10:29: Wie gehen wir jetzt weiter damit vor? Ich habe für mich integriert ganz, ganz oft, wenn ich wirklich Neid in mir spüre
00:10:40: und was auch oft der Fall ist, unsere Gedanken sind sehr schnell.
00:10:46: Also wir denken manche was, was wir überhaupt gar nicht denken wollen oder nicht laut sagen wollen.
00:10:52: Und das ist erstmal das erste Bemüssenung zu unseren Gedanken, erstmal noch gar nicht verurteilen.
00:10:58: Das Wichtige ist, was mache ich dann mit dem Gedanken? Also ich merke wirklich, es kommt eine Wut in mir hoch
00:11:04: oder ich denke mir so, boah, das ist blöd an der Person und dann sage ich mir so, ne ganz ehrlich Paula, gestehe dir ein,
00:11:11: das ist, ich sage jetzt mal in der Frauenwelt, das ist einfach ne hübsche Frau.
00:11:16: Also kannst nichts gegen sagen, du findest diese Frau hübsch und dann brauchst du die auch nicht schlechtreden.
00:11:23: Also sich das mal einzugestehen oder das kann auch in ganz anderen Bereichen vorkommen, zum Beispiel erfolgreich sein in der Berufswelt,
00:11:32: reich an Geld sein, auf Geld neidisch sein, warum verdient die Person mit weniger Aufwand mehr Geld.
00:11:39: Das ist erstmal ein scheiß Gefühl. Alle Menschen hätten wahrscheinlich gerne einfach viel Geld und genug Geld
00:11:46: und dann aber nicht die Person schlechtreden, weil sie viel Geld hat.
00:11:52: Natürlich in Klammern gesetzt, diese Person ist per se jetzt kein schlechter Mensch oder nutzt Leute aus,
00:12:00: das ist nochmal ein anderes Thema, aber wirklich erstmal sich die Person anzugucken
00:12:04: gucken und sozusagen vielleicht ist die Person kein schlechter Mensch und vielleicht beneide ich sie
00:12:08: gerade wirklich nur. Und dann einfach was Gutes. Also ich sage das wirklich mittlerweile einfach
00:12:13: was Gutes an der Person zu finden. Das heißt, ich sage diesen Satz wirklich manchmal laut und sag
00:12:18: so, nee Paula, das ist eine hübsche Frau. Das ist eine erfolgreiche Frau, kannst du nicht sagen.
00:12:24: Hat sie gut gemacht. Fertig, Punkt. Und dann gehen lassen den Gedanken. Dass ich neidvoll gespürt
00:12:31: hab, ist ja erst mal nicht schlimm. Aber wir haben immer noch Zeit danach, damit umzugehen.
00:12:36: Unsere Gedanken, die voll vielleicht so unrecht der Person gegenüber einfach schlecht waren,
00:12:44: in etwas umzuwandeln. Wir müssen die Person ja immer noch nicht komplett mögen oder alles
00:12:49: supporten, aber zumindest zu erkennen, okay, ich bin gerade neidisch. Und ja, ich denke mir,
00:12:58: ja, das macht die Person halt einfach gut. Und du bist noch nicht da, aber dafür bist
00:13:02: du jetzt nicht schlechter oder weniger wert. Aber du bist halt nicht losgegangen für das,
00:13:05: was du machen wolltest. Und die Person ist losgegangen für sich. Vielleicht hakt es bei der
00:13:09: anderen Person in anderen Bereichen sicherlich, weil wir sind alle nicht perfekt. Aber das ist
00:13:13: erst mal egal. Und das auch als Antrieb zu nehmen, dann wirklich zu machen in seinem eigenen Leben.
00:13:19: Und das ist das, wie ich jetzt mit Neid umgehe. Und trotzdem sage ich, dass ich wirklich tagtäglich
00:13:27: aktuell das Gefühl immer wieder bekomme, einfach nur durch das einfaches Skrollen auf den sozialen
00:13:35: Netzwerken. Obwohl ich dachte, ich wäre schon längst über den Punkt hinaus, weil mein Neid hat
00:13:39: sich auch verändert. Früher war es, ich wollte genauso aussehen wie die Frauen auf Instagram. Das
00:13:45: konnte ich ablegen. Also das meine ich mit, das ist ne hübsche Frau nicht, was ich eben gesagt
00:13:49: habe. Jetzt ist es viel eher, das ist ne hübsche Frau, die schon richtig viel erreicht hat in dem
00:13:55: selben Alter wie ich. Und darauf bin ich neidisch, dass sie hübsch und erfolgreich ist in meinen Augen.
00:14:02: Aber nicht mehr dieses Idealbild, wie es auf den sozialen Medien ist, dass ich dann ein Selbstzeife
00:14:07: verfalle. Da bin ich Gott sei Dank weiter schon gekommen. Trotzdem sage ich, es geht so, so schnell,
00:14:14: dass man dann doch nochmal denkt, auch oder dass ich dann auch nochmal denke,
00:14:20: das könnte ich doch noch verändern. Dann würde ich doch noch besser aussehen. Aber da bin ich
00:14:24: schon sehr viel weitergekommen. Aber der Neid hat sich eben auch verändert über die Jahre. Das heißt
00:14:29: nicht, dass er weg ist. Und wenn ich über den Punkt hinaus bin, über den ich jetzt spreche,
00:14:34: dann werde ich auf was anderes neidisch sein. Vielleicht ist auch jetzt gerade ne Person einfach
00:14:39: neidisch, was mir niemals einfallen würde im Kopf, dass ich einen Hund habe. Und die Person kann
00:14:46: keinen Hund haben. Also man kann auf alles mögliche neidisch sein. Es geht wirklich nicht darum,
00:14:50: den aufzulösen oder in den Gedanken, sondern einfach dann zu erkennen, okay, ich habe gerade
00:14:56: den Gedanken und ich muss den anderen Menschen nicht schlecht reden dadurch oder liegt es wirklich
00:15:02: am anderen Menschen. Und das andere ist natürlich beneidet werden. Da wurde mir jetzt mal empfohlen
00:15:11: von einer Coaching. Das habe ich bis jetzt auch so noch nicht umgesetzt, weil ich meinte, so ja,
00:15:15: die Personen sind dann blöd zu mir und ich kann gar nichts dafür und habe mich dann wirklich so
00:15:20: in die Opferrolle gepackt. Und sie hat gesagt, ja, aber geh doch einfach mal auf, weil du redest
00:15:25: ja auch nicht mit der Person. Geh doch einfach mal auf die Person zu und frag sie, ob ihr irgendwie,
00:15:31: also es war zum Beispiel an einem Ort, wo ich mehrere Wochen dann am Stück war. Und dann wurde
00:15:37: mir gesagt, geh doch einfach mal auf die Person zu und frag sie, ob sie was mit dir unternehmen will.
00:15:41: Vielleicht reagiert sie ja da nicht. Wenn nicht, aus Angst zur Ablehnung habe ich das natürlich
00:15:45: nicht gemacht. Aber vielleicht ist dann die Reaktion eine ganz andere oder du bist in Anfangszeichen die
00:15:54: größere Person, gehst einen Schritt auf die zu und dann sieht die Person, du bist ja eigentlich
00:15:59: doch ein netter Mensch, die hat sich vielleicht auch nur ein Bild in ihrem Kopf über dich ausgemalt
00:16:03: und dann verändert sie auch das Halten. Also nicht im Ego zu sein und aus Trotz zu sagen, ja, wenn die
00:16:09: Person blöd zu mir ist ohne Grund, dann rede ich auch nicht mit der, sondern einfach mal nett auf die
00:16:13: Person zu gehen, aber ist auch so mein, also jetzt nicht ironisch nett, weil das ist sehr provokant.
00:16:18: Aber ja, soweit bin ich auch noch nicht gekommen ist, aber vielleicht einfach eine Puls, den ich
00:16:23: mal hier lassen kann auch für mich selbst. Und damit würde ich die Folge heute auch schon beenden,
00:16:31: weil es wird ja noch eine weitere Folge tonight online kommen in zwei Wochen. Da freue ich mich
00:16:37: sehr drauf. Ich habe mir fest vorgenommen, dass ich nicht mehr sage, ich werde das und das machen
00:16:44: und mache es dann nicht, weil wenn ich grundsätzlich sage, zum Beispiel ich werde öfter hochladen,
00:16:51: dann mache ich es nicht, einfach öfter hochladen oder ich werde öfter rausgehen, dann mache ich es
00:16:55: nicht. Deswegen, was ich weiß, ist, dass in zwei Wochen eine Folge tonight nochmal online kommt,
00:17:01: da gehen wir noch mal tiefer in die Materie. Aber mehr sage ich jetzt ordentlich dazu und mache
00:17:06: einfach und deswegen kommen wir jetzt zum Kopfschüttler der Woche. Der Kopfschüttler ist ja
00:17:12: für mich einfach ein Satz, eine Geschichte, irgendwas, wo man den Kopf schütteln könnte. Es
00:17:19: kann was Schönes sein, es kann was Lustiges sein, es kann was Furchtbares sein und für mich ist
00:17:25: einfach der Kopfschüttler nur noch eine Überschrift, einen Impuls oder eine Geschichte mit
00:17:30: euch zu teilen. Und der Kopfschüttler kam mir gestern, als ich Auto gefahren bin, denn meine
00:17:36: Arbeitswoche hat wieder angefangen und war oberflächlich gesehen super stressig. Aber ich
00:17:42: habe irgendwie die Gabe, dass sobald ich zu Hause ankomme dieser Stress wie verflogen ist,
00:17:47: ich bin ja selbstständig, ich habe mein eigenes Unternehmen und trotzdem schaffe ich es irgendwie,
00:17:52: wenn ich zu Hause bin, wieder ich zu sein und also was heißt wieder ich zu sein, ich bin ja bei der
00:17:59: Arbeit auch ich aber eine andere Version von mir, aber einfach wieder loszulassen und zu entspannen.
00:18:05: Und ich saß im Auto und ich dachte mir, obwohl so viel Stress war, es ist gerade alles gut in
00:18:14: meinem Leben. Es ist alles gut, obwohl man immer meckern könnte, wenn man wollte, man könnte
00:18:20: sagen es ist so grau draußen, es ist alles so kalt, mir mangelt's an Geld, mir mangelt's an
00:18:30: Glücksgefühlen, aber man könnte auch eben so viel finden, man kann immer in jedem Moment
00:18:38: etwas finden, wofür man dankbar ist und das Lustige ist, wir sagen das wirklich einfach
00:18:45: vor uns hin. Wir sagen wir sollten dankbar sein, dass wir ein Dach über den Kopf haben, es gibt
00:18:49: Krieg auf der Welt, wir können dankbar sein, dass wir leben, aber wann verinnerlichen wir das mal,
00:18:53: also wann fühlen wir wirklich diese Dankbarkeit. Ich habe mir dann gestern Szenarien in meinem
00:18:59: Kopf ausgemacht, was alles passieren könnte, dass es mir wirklich wirklich schlecht gehen würde
00:19:04: und dadurch habe ich dann gemerkt, dass es mir eigentlich gerade einfach gut geht. Ich bin vielleicht
00:19:10: übermütet, ich bin blass, ich weiß auch nicht, wie es anderen Menschen geht, die das gerade hören,
00:19:17: das noch viel Schlimmer ist, aber ich habe so viel und bin viel zu selten dankbar dafür und ich
00:19:25: höre auch immer wieder, ja schreibt euch auf, dass ihr dankbar seid und habt das auch ab und
00:19:29: zu mal wieder gemacht, aber ich habe da auch oft einfach keine Lust drauf, ich habe keine Lust,
00:19:32: das aufzuschreiben und zu schreiben, ich bin dankbar für, dass ich jetzt hier gerade sitzen kann,
00:19:38: das schreiben kann, aber im Endeffekt ist es so, wenn mal wirklich ein Schicksalsschlag passiert
00:19:44: und ich hoffe, dass ist gerade niemandem passiert, der das hört und wenn dann wirklich mein Herz ist
00:19:50: bei dir, mein Hund hat gerade im Hintergrund auch Art mitgesäuft, aber wenn wirklich mir ein
00:20:00: Schicksalsschlag passiert, dann geht es mir schlecht, aber gerade geht es mir gut, mir geht es gut,
00:20:06: auch wenn ich, also mir geht es gut, auch wenn ich traurig bin, wenn das irgendwie einen Sinn macht,
00:20:12: ich bin jeden Tag bestimmt einmal traurig, aber mir geht es gut und ich bin dankbar dafür,
00:20:17: ich habe, man sagt immer, wenn einem ein Schicksalsschlag passiert, irgendwas mit der
00:20:22: Gesundheit, ich will es mir gar nicht ausmalen, sagt man immer, boah, da ging es mir noch gut,
00:20:26: aber man hat es nicht wertgeschätzt, ich bin dankbar, dass ich laufen kann, dass ich sehen kann,
00:20:32: dass ich zur Arbeit gehen kann, dass ich lachen kann einmal am Tag, also man kann immer etwas
00:20:39: für mich, ich kann dankbar sein, dass mir gerade nicht kalt ist, ich kann dankbar sein, dass ich
00:20:44: essen kann, also so, ich muss das jetzt nicht jeden Tag aufschreiben in meinen Journal, es wäre schön,
00:20:52: wenn ich es machen würde, aber ich mache es nicht, aber mir ist einfach dieser Impuls gekommen,
00:20:56: einfach mal dankbar sein, dass man ein in Anführungszeichen normales Leben hat, weil ein anderer
00:21:02: beneidet dich vielleicht für dein normales Leben und du kannst natürlich auch andere beneiden für
00:21:07: ihr oberflächlich tolles Leben, obwohl du gar nicht weißt, wie es eigentlich aussieht, weil ich habe
00:21:13: immer die Erfahrung gemacht, wenn man sich tiefer mit einer Person unterhält, haben wir alle Sorgen
00:21:19: und Probleme, aber für das in Anführungszeichen, eigentlich habe ich ein luxuriöses, erfülltes,
00:21:25: supertolles Leben, aber ich möchte das gerade nicht sagen, weil ich trotzdem jeden Tag trau,
00:21:29: ich bin und jeden Tag neidisch bin, deswegen setze ich in Anführungszeichen ein normales Leben,
00:21:35: was für ne andere Person überhaupt nicht normal ist und einfach mal dankbar sein, dass man,
00:21:40: wenn du dich so fühlst, als hättest du einfach ein normales Leben, einfach mal dankbar sein.
00:21:45: Ich weiß nicht, ob das jemand so verinnerlicht hat wie ich, aber es ist mein Kopfschüttler der Woche
00:21:51: und hiermit beende ich dann auch die erste Folge diesen Jahres. Ich freue mich auf das Jahr,
00:21:58: auf die Menschen, die mit mir den Weg gehen, die meinen Weg verfolgen und hoffe, dass ich
00:22:08: einfach auch mehr Struktur reinbringen kann, aber dieses Jahr steht für mich wirklich für
00:22:12: zurückschalten, Ballance, Muster lösen, dieses Jahr steht nicht für mich für ein anderer Mensch,
00:22:20: ein besserer Mensch, eine bessere Version von mir erfolgreicher werden, sondern mich vorzubereiten,
00:22:27: das ist wirklich auch jetzt in der spirituellen Weg, die Energie des Jahres vorzubereiten auf
00:22:32: Jahr 2026, wo wir wirklich die erfolgreichere, krassere Version von uns sind. Und selbst wenn es nicht
00:22:39: so ist, ist es auch egal, aber auf dieser Ebene, auf energetischer Ebene ist dieses Jahr nochmal
00:22:43: wirklich das, um Muster aufzulösen. Ich weiß, dass ich sehr viele Grenzen setzen darf und werde,
00:22:50: weil ich das die Jahre davor einfach nie gemacht habe. Ich konnte nicht nein sagen, ich werde
00:22:57: Muster, tiefgehende Muster, die sich über Jahre aufgebaut haben, auflösen dürfen, ich sage
00:23:04: extra nicht müssen und es wird unangenehm, es wird schmerzhaft und ich sehe das kommen bei mir.
00:23:11: Ich habe so ein Gefühl, deshalb weg mit den unrealistischen Neujahrs vorsetzen und gehen
00:23:17: wir zusammen den unangenehmen Weg, wir dürfen am ersten ersten oder in der ersten jahrwoche
00:23:23: traurig sein, unausgeglichen und umso schöner ist es, wenn wir dann richtige Glücksmomente
00:23:30: erreichen, Wunder, Ziele, natürlich habe ich auch ein Vision Board und ganz viele Dinge und schöne
00:23:37: Sachen, die mich erwarten, dieses Jahr bin ich ganz sicher, aber weg mit dem Druck und hiermit
00:23:43: verabschiede ich mich für diese Woche. Wir hören uns in zwei Wochen am Donnerstag wieder. Ich freue
00:23:49: mich sehr, ich send euch ganz viel Liebe und Kraft fürs neue Jahr und vielen Dank fürs Zuhören.
00:23:55: Bis bald eure Paula.
00:23:57: Ciao.
00:23:58: [Musik]
00:24:13: *Ton*
00:24:14: [MUSIK]
00:24:16: ELI NILSER
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